{"id":96,"date":"2004-04-12T17:37:00","date_gmt":"2004-04-12T16:37:00","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:3030\/2004\/04\/hilfsguter-transport-in-die-ukraine\/"},"modified":"2004-04-12T17:37:00","modified_gmt":"2004-04-12T16:37:00","slug":"hilfsguter-transport-in-die-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/2004\/04\/hilfsguter-transport-in-die-ukraine\/","title":{"rendered":"Hilfsg\u00fcter Transport in die Ukraine"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend einer Diskussion mit Raymond Guggenheim von LifeLine (ebenfalls eine wohlt\u00e4tige schweizerische Organisation f\u00fcr die Ukraine) kamen wir Ende 2002 auf die Idee, gemeinsam gebrauchte G\u00fcter in die Ukraine zu transportieren.<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nIm Sommer 2003 hatte LifeLine die wichtigsten Vorbereitungen f\u00fcr den Lastwagentransport abgeschlossen und den Transport auf November 2003 geplant. Wir begannen gebrauchte Kleider und Schuhe zu sammeln und erhielten grosse Mengen aus der Schweiz und sogar dank der Hilfe von Laurence Chambaz und Sylvie Truchot aus Frankreich.<\/p>\n<div class=\"image-div\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/in_ch_1.jpg\"> <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/in_ch_2.jpg\">\n<\/div>\n<p>Nachdem wir die Kleider und Schuhe nach Gr\u00f6sse sortierten, packten wir diese in Schachteln und beschrifteten diese zur Vereinfachung der sp\u00e4teren Verteilung. Im November 2003 brachten wir eine knappe Tonne Material zu LifeLine. Zu dieser Zeit war der Transport bereits auf Dezember 2003 verz\u00f6gert. Raymond Guggenheim und Pascal Chavaillaz entschieden mit einem Auto im Dezember den Lastwagen in die Ukraine zu begleiten und beim Ausladen zu helfen. Nach vielen administrativen Problemen und vielen Diskussionen verliess der Lastwagen doch erst am 11. Januar 2004 die Schweiz. Auf dem Weg durch Deutschland konnten wir noch mehr Hilfsg\u00fcter laden und am 16. Januar erreichte die Fracht die Ukraine (Chernivtsi). Eine neue administrative Seifenoper begann in der Ukraine. Jedes M\u00e4rchen endet bekanntlich positiv und so wurde bereits am 20. Februar ein erster Teil der LifeLine Hilfsg\u00fcter vom Zoll frei gegeben. Leider mussten wir noch einen weiteren Monat warten, bis auch unsere Hilfsg\u00fcter vom Zoll freigegeben wurden und mit einem neuen Lastwagen nach Nikola\u00efev transportiert werden konnten.<\/p>\n<div class=\"image-div\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/in_ua_1.jpg\"> <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/in_ua_3.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/in_ua_2.jpg\">\n<\/div>\n<p>\u00c4rgerlich war, dass der ukrainische Zoll alle Hilfsg\u00fcter ge\u00f6ffnet, vermischt und neu verpackt hatte. Somit musste Pascal Chavaillaz im April 2004, als er die Hilfsg\u00fcter verteilen wollte, zuerst alles ein zweites Mal auspacken, sortieren, einpacken und neu beschriften. Schlimmer noch, zwei der vier gebrauchten Computer, welche wir von LifeLine netterweise erhalten hatten, waren nach dem Zoll v\u00f6llig unbrauchbar.<\/p>\n<p align=\"center\" class=\"text\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/in_ua_sorting.jpg\" width=\"188\" height=\"250\"><\/p>\n<div class=\"image-div\">\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/in_ua_sorting.jpg\">\n<\/div>\n<p>Bevor wir die Hilfsg\u00fcter verladen konnten:<\/p>\n<div class=\"image-div\">\nnach Pervomaysk<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/Pervomaysk_1.jpg\"> <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/Pervomaysk_2.jpg\">\n<\/div>\n<div class=\"image-div\">\nzu B\u00e9b\u00e9haus in Nikolaiev<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/NBH_1.jpg\"> <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/NBH_2.jpg\">\n<\/div>\n<div class=\"image-div\">\nzum Internat Nr. 5 in Nikolaiev<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/NI5_1.jpg\"> <img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/NI5_2.jpg\"><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/legacy\/transport\/NI5_3.jpg\">\n<\/div>\n<p>Zusammenfassend stellen wir fest, dass diese Aktion viel mehr Zeit ben\u00f6tigte und viel teurer war, als wir alle planten. Es zahlt sich offenbar nicht aus, gebrauchte Hilfsg\u00fcter im grossen Stiel in die Ukraine zu senden, vor allem auch da wir mit Spendengeldern neue Kleider in der Ukraine sehr g\u00fcnstig kaufen k\u00f6nnen (z.B. 100kg f\u00fcr $150).  Die grosse Freude der Empf\u00e4nger der Hilfsg\u00fcter war aber f\u00fcr uns der sch\u00f6nste Lohn f\u00fcr unsere grossen Anstrengungen.<br \/>\nWir danken allen Spendern und allen in dieser Aktion Involvierten bestens. Wir haben viel gelernt und, sollten wir wieder einmal einen solchen Transport organisieren, w\u00fcrde alles besser ablaufen als das erste Mal!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend einer Diskussion mit Raymond Guggenheim von LifeLine (ebenfalls eine wohlt\u00e4tige schweizerische Organisation f\u00fcr die Ukraine) kamen wir Ende 2002 auf die Idee, gemeinsam gebrauchte G\u00fcter in die Ukraine zu transportieren.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[34],"tags":[],"class_list":["post-96","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-switzerland-de"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/96","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=96"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/96\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=96"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=96"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=96"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}