{"id":115,"date":"2006-10-15T09:28:00","date_gmt":"2006-10-15T08:28:00","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:3030\/2006\/10\/septemberoktober-reisebericht\/"},"modified":"2012-01-23T19:02:39","modified_gmt":"2012-01-23T17:02:39","slug":"septemberoktober-reisebericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.svieta.org\/de\/2006\/10\/septemberoktober-reisebericht\/","title":{"rendered":"September\/Oktober Reisebericht"},"content":{"rendered":"<p><b><br \/>\nSonntag, 15. Oktober<\/b><br \/>\nR\u00fcckflug via M\u00fcnchen, wo ich eine Woche gesch\u00e4ftlich verbringen werde.  \ud83d\ude44<br \/>\n<b><br \/>\nSamstag, 14. Oktober<\/b><br \/>\nAuf dem Markt von Nikolaiev haben wir den Einkauf der Montessori-Sachen erfolgreich abschliessen k\u00f6nnen (nicht ganz ohne Probleme). Der Rest des Tages verbrachten wir mit der Buchhaltung und der Bilanz der Reise.<br \/>\n<b><br \/>\nFreitag, 13. Oktober<\/b><br \/>\nHeute versuchten wir die letzten offenen Punkte zu erledigen und wir besuchten nochmals das Kleinkinderwaisenheim von Nikolaiev. Die grosse Neuigkeit: Die Direktorin Olga Ivanovna ist zu einer Reihe von Seminaren \u00fcber die Gesundheit in Deutschland und in der Schweiz eingeladen! Zum Teil dank unserer Hilfe wird sie morgen auf eine lange Reise mit dem Bus starten, welche sie unter anderem nach Z\u00fcrich, Bern und Genf bringen wird!<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\n<b><br \/>\nDonnerstag, 12. Oktober<\/b><br \/>\nWir sind zur\u00fcck in Nikolaiev wo ich mich langsam zuhause f\u00fchle, nach dieser 10 t\u00e4gigen Reise quer durch die Ukraine. Wir haben den halben Tag auf dem gigantischen Markt von Odessa verbracht, wo wir die letzten Sachen f\u00fcr die Montessori Klasse gekauft haben. Wir sind geschafft.<br \/>\n<b><br \/>\nMittwoch, 11. Oktober<\/b><br \/>\nLanger Autofahrtag, der uns von Zhytomyr nach Odessa gebracht hat, via Kiev. Wir gingen kurz bei der franz\u00f6sischen Botschaft (f\u00fcr Sylvie Truchot  ;-)) vorbei und besuchten auch die Montessori Schule, die ebenfalls das Ausbildungszentrum f\u00fcr Lehrer ist. Wir haben dort alle notwendigen Informationen f\u00fcr das Projekt von Nikolaiev erhalten, obwohl der Empfang zuerst &#8220;kalt&#8221; war, bevor sie erkannten, was wir von ihnen wollten.<br \/>\n<b><br \/>\nDienstag, 10. Oktober<\/b><br \/>\nHeute besuchten wir die Internatsschule von Zhytomyr, die gleich neben dem Kleinkinderwaisenheim angesiedelt ist. Der Empfang war eher kalt, denn sie kennen weder uns noch scheinen sie den amerikanischen Verein zu kennen, den wir vertraten! Diese Schule ist in einem super Zustand und es gibt nur wenige grosse Projekte, die wir in Betracht ziehen k\u00f6nnten, auch wenn gewisse Bed\u00fcrfnisse bestehen und Hilfe immer willkommen ist.<br \/>\n<b><br \/>\nMontag, 9. Oktober<\/b><br \/>\nHeute haben wir, hinsichtlich p\u00e4dagogischer Mittel, ein Modellwaisenheim besucht. Dank &#8220;sehr&#8221; grossz\u00fcgigen Spenden besitzt das Kleinkinderwaisenheim von Zhytomir Erziehungsstrukturen auf einem Niveau, das ganz mit jenen bei uns vergleichbar ist. Wir haben lang das Waisenheim besucht und ich kann noch immer fast nicht glauben, was ich gesehen habe&#8230;.<br \/>\nDieses Waisenheim ist sehr speziell, da einer der Hauptw\u00fcnsche die Ausbildung des Personals betrifft und nicht die Renovation der Infrastruktur! Sogar die Stellen, welche die Direktorin erneuern m\u00f6chte, sind in besserem Zustand als die neuesten Teile der anderen Waisenheime, die wir kennen. Ich hoffe, dass die noch zu publizierenden Fotos besser als ich in Worten zeigen k\u00f6nnen, was wir bei diesem Besuch erlebten.<br \/>\n<b><br \/>\nSonntag, 8. Oktober<\/b><br \/>\nWir verbrachten einen entspannten und sonnigen Tag in Kiev, wo wir verschiedene Kontakte machten.<br \/>\nDann nahmen wir die beste Strasse, die ich \u00fcberhaupt in Ukraine gesehen habe, um nach Zhytomyr zu fahren, wo unsere geplanten Aktivit\u00e4ten weiter gehen werden.<br \/>\n<b><br \/>\nSamstag, 7. Oktober<\/b><br \/>\nDer Tag war durch den Besuch des Kleinkinderwaisenheims von Kremenchuk gut ausgef\u00fcllt. W\u00e4hrend des Besuchs diskutierten wir haupts\u00e4chlich mit der Direktorin \u00fcber das Projekt zur Renovierung der Waschk\u00fcche und wie sie w\u00fcnscht, dass sich alles entwickelt.<br \/>\nWir haben danach die Fahrt nach Kiev in Angriff genommen, wo wir am Abend gut angekommen sind.<\/p>\n<div class=\"image-div\">\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_images\/geo\/09_2006_trip.jpg\" width=\"400\" height=\"245\" alt=\"\" \/>\n<\/div>\n<p><b><br \/>\nFreitag, 6. Oktober<\/b><br \/>\nHeute hatten wir den ersten regnerischen Tag dieses Aufenthaltes. G\u00e9rard Lagraulet ist im Morgengrauen mit dem Zug nach Kiev abgefahren.<br \/>\nWir haben w\u00e4hrend des restlichen Tages die Administration betreffend die Projekte in Kharkov vervollst\u00e4ndigt.<br \/>\nJetzt sind wir unterwegs auf unserer n\u00e4chsten Etappe nach Kremenchuk!<br \/>\n<b><br \/>\nDonnerstag, 5. Oktober<\/b><br \/>\nWir haben heute den letzten Tag zusammen mit dem Spezialisten G\u00e9rard Lagraulet von <a href=\"http:\/\/www.aquassistance.org\/\" title=\"Association humanitaire d\u00e9di\u00e9e \u00e0 l'eau et \u00e0 l'environnement\" target=\"lads_ext\">d&#8217;Aquassitance<\/a> verbracht. Danach waren wir auf dem Markt und haben ausgiebig nach Lampen f\u00fcr das Montessori-Projekt gesucht.<br \/>\nWir kommen bis jetzt mit den vorgenommenen Arbeiten planm\u00e4ssig voran.<br \/>\n<b><br \/>\nMittwoch, 4. Oktober<\/b><br \/>\nWir haben die 2 letzten Tage zusammen mit dem franz\u00f6sischen Spezialisten von <a href=\"http:\/\/www.aquassistance.org\/\" title=\"Association humanitaire d\u00e9di\u00e9e \u00e0 l'eau et \u00e0 l'environnement\" target=\"lads_ext\">d&#8217;Aquassitance<\/a> verbracht. Wir haben die bereits durchgef\u00fchrten Arbeiten beim <a href=\"https:\/\/www.svieta.org\/de\/2007\/01\/das-grundwasserbohrprojekt-in-zeleniy-gay-ist-beendet\/\">Grundwasserbohrprojekt<\/a> im Waisenheim von Zeleniy Gay \u00fcberpr\u00fcft und wir haben versuchen die Situation der Wasserversorgung der Gemeinde von Visoky zu verstehen. Der Spezialist hat ebenfalls einige Qualit\u00e4tsanalysen durchgef\u00fchrt, welche zeigten dass die ausgef\u00fchrten Arbeiten von hoher Qualit\u00e4t sind und den Bed\u00fcrfnissen des Waisenheims entsprechen.<\/p>\n<div class=\"image-div\">\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/wp-content\/uploads\/ee\/lads_files\/Zeleney_Gay_water_system.jpg\" width=\"200\" height=\"150\" alt=\"\" \/>\n<\/div>\n<p>F\u00fcr die Gemeinde stellen wir einen neuen Antrag f\u00fcr Hilfe bei Aquassistance, da es sich um ein so grosses Projekt handelt.<br \/>\n<b><br \/>\nMontag, 2. Oktober<\/b><br \/>\nHeute war ein sonniger halber Ruhetag in Kharkov. Wir haben uns von der gestrigen Reise erholen k\u00f6nnen und ein oder zwei Stunden lang die Stadt besucht. Unser franz\u00f6sischer Besucher ist gut angekommen, sogar zu fr\u00fch!<br \/>\n<b><br \/>\nSonntag, 1. Oktober<\/b><br \/>\nWir sind nach einer sehr langen Reise gut in Kharkov angekommen, wie immer mit einigen kalten Schweissausbr\u00fcchen. Das Wetter ist sch\u00f6n und ziemlich warm.<br \/>\n<b><br \/>\nSamstag 30. September<\/b><br \/>\nHeute verbrachten wir den Tag in Odessa zusammen mit Inna Dmitrieva, der p\u00e4dagogischen Leiterin des Kleinkinderwaisenheimes von Nikolaiev. Wir leerten fast den ganzen spezialisierten Montessori-Spielzeugladen. Ersch\u00f6pft sind wir zur\u00fcckgekehrt und gehen fr\u00fch zu Bett, vor der morgigen langen Autoreise nach Kharkov.<br \/>\n<b><br \/>\nFreitag 29. September<\/b><br \/>\nHeute reisten wir mit einem neuen Unternehmer zum Kleinkinderwaisenheim von Kherson, um ein drittes Angebot f\u00fcr den Austausch der Fenster zu erhalten. Wir werden dieses Projekt mit vorerst 10 ersetzten Fenster starten, sobald wir uns f\u00fcr ein Unternehmen entschieden haben.<br \/>\nWir haben sintflutartige Regenf\u00e4lle auf der Strasse erlebt und die Temperatur ist merklich gesunken, aber der herzliche Empfang der Direktorin Svetlana Petrovna hat dies kompensiert!<br \/>\n<b><br \/>\nDonnerstag 28. September<\/b><br \/>\nWieder ein Tag ist vor\u00fcber. Der gr\u00f6sste Erfolg ist, dass Vika Dobrdzinskaya zuhause endlich einen Hochgeschwindigkeits-Internet Zugang erhalten hat (512 kbits\/s).<br \/>\nWir haben auch die M\u00f6bel f\u00fcr die Montessori Klasse besprochen, ausgew\u00e4hlt und bestellt. Heute war es grau mit einem kurzen Schauer, aber das Wetter ist immer noch gut.<br \/>\nWir hatten heute eine interessante Diskussion mit den Leuten im Kleinkinderwaisenheim von Nikolaiev. Vor 5 Jahren bei unserem ersten Besuch im Jahr 2001 fehlten Windeln, Vitamintabletten und frisches Gem\u00fcse und Fr\u00fcchte. Heute sind die materiellen Bed\u00fcrfnisse abgedeckt und wir besprechen p\u00e4dagogisch Bed\u00fcrfnisse und verschiedene Therapieformen. Welch eine Entwicklung&#8230;<br \/>\n<b><br \/>\nMittwoch 27. September<\/b><br \/>\nEin weiterer Tag wurde zum Ausstatten der Montessori Klasse genutzt. Wir haben (und setzen fort!) Vorh\u00e4nge, Teppiche und Lampen \u00fcberall auf dem Markt von Nikolaiev gesucht. Heute war es sommerliche 25\u00b0C warm.<br \/>\nEs ist immer schwierig, eine realistische Planung zu machen und man muss wirklich flexibel sein. Aber die Tage sind so mehr als gef\u00fcllt.<br \/>\n<b><br \/>\nDienstag 26. September<\/b><br \/>\nWir haben uns den ganzen Tag mit dem Thema &#8220;Montessori&#8221; befasst! Wir haben Inna Dmitrieva, die p\u00e4dagogische Leiterin des Kleinkinderwaisenheimes in Nikolaiev getroffen, welche die Montessori Ausbildung machen wird und wir haben zusammen auf dem Markt die passenden Spielzeuge eingekauft. Beim gemeinsamen Mittagessen mit der Direktorin Olga Ivanovna konnten wir die verschiedenen Aspekte des Projektes besprechen. Die Wasser- und die sensorische Therapie werden im Moment realisiert (dank einem anderen Sponsor) und f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr hat sie bereits ein weiteres Projekt, diesmal im Aussenbereich.<br \/>\n<b><br \/>\nMontag 25. September<\/b><br \/>\nHeute haben wir einen ersten Besuch im Kleinkinderwaisenheim von Nikolaiev gemacht, wo wir die letzten beiden Teile der K\u00fcchenrenovation, welche wir dieses Jahr realisierten, besichtigen konnten. Wir haben uns ebenfalls mit der Direktorin \u00fcber kommende Projekte unterhalten, \u00fcber die \u00c4nderungen der Anzahl Kinder und \u00fcber ihren Gesundheitsstand seit unserem letzten Besuch. Es hat geregnet, aber es ist immer noch heiss.<br \/>\n<b><br \/>\nSamstag 23. September<\/b><br \/>\nPascal Chavaillaz ist mit dem Zug von Fribourg nach Z\u00fcrich gefahren, von dort via Prag nach Odessa geflogen. Der Flug verlief problemlos, trotz einer Versp\u00e4tung in Prag von einer halben Stunde. In Odessa hat ihn Vika Dobrdzinskaya mit dem Auto abgeholt hat. Bei Regen sind sie gut in Nikolaiev angekommen.<br \/>\nPascal Chavaillaz wohnt vor\u00fcbergehend in einer 2-Zimmer Wohnung, welche Vika Dobrdzinskaya begonnen hat sehr sch\u00f6n zu renovieren. Trotz Regen ist es immer noch recht warm und sie essen am Samstag abend auf der Terrasse.<br \/>\nPascal Chavaillaz hat einen weiteren Marathon von ungef\u00e4hr 3 Wochen (vom 23. September bis 15. Oktober) durch das ganze Land geplant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag, 15. Oktober R\u00fcckflug via M\u00fcnchen, wo ich eine Woche gesch\u00e4ftlich verbringen werde. \ud83d\ude44 Samstag, 14. Oktober Auf dem Markt von Nikolaiev haben wir den Einkauf der Montessori-Sachen erfolgreich abschliessen k\u00f6nnen (nicht ganz ohne Probleme). Der Rest des Tages verbrachten wir mit der Buchhaltung und der Bilanz der Reise. 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